Montag, 20. Februar 2017

[Rezension] Letting go - Wenn ich falle

Heyhey ihr Lieben! =)

Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gestartet.
Für all die wachen Seelen da draußen, habe ich noch eine Gute Nacht Rezension im Petto. Viel Spaß! =)




Titel: Letting Go - Wenn ich falle
Autor: Molly McAdams
Übersetzer: Justine Kapeller
Erscheinungsdatum: 05. Dezember 2016
Seitenzahl: 350
Preis: 9,99€ (Print)
           9,99€ (eBook)
Reihe: Band 1 von 3

Amazon ~ Thalia






Klappentext:


Schon mit dreizehn Jahren wusste Grey, dass Ben der Eine ist. Sie war so sicher, dass sie für immer mit ihm zusammen sein würde. Aber drei Tage vor der Hochzeit stirbt er an einem unerkannten Herzfehler. Ihr gemeinsamer bester Freund Jagger ist der Einzige, der Grey durch die schreckliche Trauer und vielleicht zurück ins Leben helfen kann. Sie vertraut ihm bedingungslos und könnte vielleicht mehr für ihn empfinden. Doch würde sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten?
Quelle: HarperCollins


Meine Meinung:


Haaaach, ich hatte mal wieder so richtig Lust auf einen Herzschmerz-Liebesroman und habe mit "Letting Go" genau zum richtigen Titel gegriffen. =)

Es geht um Grey und Jagger, die schon seit langer Zeit befreundet sind.
Grey war mit dem besten Freund von Jagger verlobt, allerdings ist dieser drei Tage vor der Hochzeit ums Leben gekommen.
Der Schick sitzt bei ihr dementsprechend tief, aber auch Jagger hat nun mal seinen besten Freund verloren und ist dementsprechend in tiefer Trauer.
Was Grey nicht weiß: Jagger war schon lange in sie verliebt und nun da Ben tot ist...

Grey ist eine sehr ruhige Protagonistin, auch nach zwei Jahren hat sie den Tod ihres Verlobten noch nicht verkraftet und sie ist ziemlich... ja, einfach kaputt.
Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen, auch wenn sie in einigen Situationen schon wirklich extrem reagierte und andere mit ihrem Verhalten nicht selten vor den Kopf gestoßen hat.

Jagger ist ein eher in sich gekehrter Kerl, der sich absolut rührend und hingebungsvoll um Grey kümmert. Okay, er liebt sie, aber auch er hat seinen Freund verloren um den er nicht selten trauert und trotzdem versucht er, Grey dabei zu helfen wieder aufzustehen und wieder nach vorn zu blicken. Dabei versucht er seine Gefühle zu verstecken, trotzdem hofft er natürlich, dass sich alles zum Guten wenden wird. Verständlicherweise.
Jagger ist ein klasse Charakter, er ist sehr erwachsen, übernimmt viel Verantwortung (nicht nur für Grey) und er weiß schon was er vom Leben erwartet und versucht die Vergangenheit zu überwinden.

Mir hat das Zusammenspiel der beiden wirklich sehr gut gefallen, was ja auch einfach daran liegt, dass sie von Anfang an (bzw. davor schon) sehr eng befreundet sind. Ihre Beziehung ist besonders und ihnen kann sich niemand so schnell in den Weg stellen.

Das ändert allerdings nichts daran, dass mir die Entwicklung dann doch zu schnell bzw. zu wenig nachvollziehbar war. Am Anfang ist Grey in Gedanken nur bei ihrem Verlobten und sie ist echt sehr geschädigt von dieser furchtbaren Erfahrung. Sie macht kleine Schritte nach vorne, Jagger drängt sie zu nichts (im Gegenteil, sie weiß ja nichts von seinen Gefühlen) und dann geht alles plötzlich seeehr schnell und auch die anderen Charaktere fügten sich zu perfekt in das ganze Bild der heilen Familie ein.
Und versteht mich nicht falsch, ich habe auf ein Happy End gehofft und ich habe mir gewünscht, dass die beiden zueinander finden, aber die Lösung war mir dann einfach zu zackig, zu wenig nachvollziehbar und dadurch auch zu emotionslos. Und das bei einer solch spannenden und mega emotionalen Ausgangslage.

Das ist tatsächlich mein größter und soweit auch einziger Kritikpunkt an der Geschichte. Wie gesagt mochte ich ansonsten die Charaktere, die Verbindung zwischen den beiden, ich mochte die Grundstory und auch die Art und Weise wie das Buch geschrieben war, hat mich überzeugen können.

Man bekommt eine Mischung geboten aus Freundschaft, die Verarbeitung von Trauer, und die große (erste) Liebe. Insgesamt wirklich gelungen und oft auch berührend.
Einzig die nicht nachvollziehbaren Handlungen und die damit geminderten Emotionen fand ich etwas schade.


Fazit:


Eine schöne Geschichte über Verlust und Trauer, Freundschaft und die Liebe. Mir hat es teilweise an nachvollziehbaren Emotionen gefehlt, aber ansonsten konnte mich das Buch überzeugen.

4 von 5 Pfotenherzen von mir 




Habt ihr das Buch auch gelesen? Wie hat es euch gefallen? =)

Ich wünsche euch eine wundervolle Gute Nacht! ♥

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