Freitag, 11. November 2016

[Rezension] Der Sommer, der uns trennte

Heyhey ihr Lieben! =)

Zum Start ins Wochenende liefere ich euch heute wieder eine Rezension und es geht um ein wirklich sehr gefühlvolles Buch, das mich absolut fesseln konnte. ♥




Titel: Der Sommer, der uns trennte
Autor: Cat Jordan
Übersetzer: Ivonne Senn
Erscheinungsdatum: 15. August 2016
Seitenzahl: 
303
Preis: 14,99€ (Print)
            12,99€ (eBook)
Reihe: Nein

Amazon ~ Thalia






Klappentext:


Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch Middies Kopf. Wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates besten Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge etwas Neues …
Quelle: HarperCollins Germany


Meine Meinung:


Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das es unglaublich vielversprechend klang und ich nach dem Klappentext bereits gespannt war, wie sich die Geschichte wohl entwickeln wird (und sogar schon eine Tendenz hatte, kommt auch nicht oft vor *haha*).

Protagonistin Middie war mir direkt sympathisch, auch wenn sie am Anfang sehr konservativ, nein eher schon richtig spießig rüber kam. Trotzdem mochte ich ihre Art wirklich sehr und ihre Ausgangs"situation" ließ viel Spielraum für Entwicklungen, den sie auch klasse genutzt hat. Middie verliert ihren festen Freund, mit dem sie schon wahnsinnig lange zusammen ist und mit dem sie auch eine Zukunft plant. Ihre Trauer war greifbar, aber trotzdem fühlte ich mich davon nicht so erdrückt, was das Lesen wahrscheinlich wahnsinnig erschwert hätte. Middie ist eine starke Protagonistin und durch den Verlust von Nate findet sie sich selbst irgendwie ein bisschen mehr, was schön und natürlich auch traurig zugleich ist.

Nate (ihr totgeglaubter Freund) ist mir zwar nicht unsympathisch gewesen, aber er war mir insgesamt zu gestriegelt und zu perfekt. Ich mag es sehr gerne, wenn Charaktere ein bisschen Ecken und Kanten haben und dadurch war mir Nate zu wenig interessant. Seine Zukunftsplanungen mit Middie haben mir zwar gefallen, aber selbst in meinen Ohren klang das Ganze ZU durchgeplant und ich liebe es Dinge zu planen und verstehe sowas normalerweise echt gut.

Nates bester Freund Lee steht Middie in dieser schweren Zeit bei. Er versteht wie sie sich fühlt, Nate war schließlich sein bester Freund und auch er hat diesen wichtigen Menschen in seinem Leben durch dessen Tod verloren. Und obwohl Lee und Middie sich nicht sonderlich ausstehen konnten und auch ziemlich verschieden wirken, entsteht zwischen ihnen eine Bindung und das hat mir sehr gut gefallen. Lee ist ganz anders als Nate, er ist eher ein Draufgänger, nicht so ein Spießer und er hat gerne Spaß, wirkt dabei aber nicht unvernünftig. Er ist jetzt kein Rowdy oder so. =)
Er ist einfach Lee und ich mochte ihn direkt. Die Dialoge zwischen ihm und Middie haben mir sehr gut gefallen und die wachsende Bindung zwischen ihnen habe ich sehr gerne verfolgt.

Die Charaktervielfalt in diesem Buch ist zwar nicht so hoch, bzw. lernen wir die anderen Charaktere tatsächlich nur ein bisschen kennen, aber da das Hauptaugenmerk auch nicht darauf gelegt war, fand ich das absolut in Ordnung. Middies kleine Schwester konnte mein Leserherz allerdings noch für sich gewinnen und ich habe das kleine Mädchen auf wenigen Seiten echt lieb gewonnen und fand es immer schön Szenen mit ihr zu lesen. =)

Insgesamt befasst sich die Geschichte hauptsächlich mit Middies Gefühlswelt, ihren Schuldgefühlen und ihrer „Selbstfindung“. Die Story konnte mich emotional sehr gut abholen und ich war wirklich mitgerissen, auch wenn ich mir meistens schon denken konnte was so passiert und wohin die Geschichte uns führen wird. Da verrät der Klappentext ja auch einiges. =)
Nichtsdestotrotz wollte ich die ganze Zeit weiterlesen und die ein oder andere Überraschung hält das Buch auch noch bereit.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und konnte mich auch sofort überzeugen. Sie übermittelt die Gefühle ohne zu übertreiben und ihre Beschreibungen konnten mir ein sehr gutes Bild im Kopf erschaffen lassen. Und auch wenn der Stil an sich sehr jugendlich und leicht ist, schafft die sehr ernste Thematik es doch, dass man das Buch auf keinen Fall zu schnell liest, damit man nichts verpasst. Es ist eine perfekte Mischung aus dem Ernst des Lebens und jugendlicher Leichtigkeit, die dieses Buch absolut lesenswert macht.


Fazit:


Auch wenn die Geschichte etwas vorhersehbar war, konnten mich die geballten Gefühle und die Umsetzung überzeugen. Die Protagonisten waren mir direkt sympathisch und der innerliche Kampf von Middie wurde sehr gut dargestellt - Ich konnte mit ihr leiden, mich mit ihr freuen und mich mit ihr finden. Eine gefühlvolle Story mit toller Message und eine klare Leseempfehlung!

Knappe 5 von 5 Pfotenherzen von mir





Habt ihr das Buch gelesen? Wie hat euch die Geschichte gefallen? =)

Ich wünsche euch einen zauberhaften Abend und einen tollen Start ins Wochenende! ♥

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