Freitag, 16. September 2016

[Rezension] Skin - Das Lied der Kendra

Heyhey ihr Lieben! =)

Zur Nacht habe ich heute wieder eine Rezension für euch und ich bin gespannt ob sie euch helfen kann. Sie ist irgendwie doch sehr unbeholfen geworden, aber ich bekomme es bei diesem Buch einfach nicht anders hin... ^^ Verzeiht mir also bitte den folgenden Text! =D




Titel: Skin - Das Lied der Kendra
Autor: Ilka Tampke
Übersetzer: Barbara Ostrop
Verlag: Penhaligon
Erscheinungsdatum: 25. April 2016
Seitenzahl: 472
Preis: 19,99€ (Print)
            15,99€ (eBook)
Reihe: ?

Amazon ~ Thalia







Klappentext:


Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist. Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …
Quelle: Penhaligon


Meine Meinung:


Das Cover hat mich aufgrund des Covers sofort angesprochen und ich war Feuer und Flamme für die Geschichte. Ich habe einiges erwartet und auch einiges bekommen, allerdings war es dann doch sehr anders als erwartet irgendwie.

Es geht um die Protagonistin Ailia, die ohne Tierhaut von der Kochmutter des Stammes Caer Cad gefunden wurde, somit also keinem Stamm zugehört, da jedes Kind eine Tierhaut „in die Wiege gelegt bekommt“. Ailia ist eine Außenseiterin in ihrem Dorf, ein Mädchen, das sich verständlicherweise einsam fühlt auf dieser Welt.
Ich fand ihren Charakter sehr interessant, und war gespannt wie sie sich entwickelt und was mit ihr geschehen wird. Ich konnte ihre Handlungen größtenteils auch wirklich gut nachvollziehen, auch wenn ich tatsächlich erst mal mit ihr warm werden musste, als ich versucht habe in die Geschichte einzusteigen. Ailia hat sich teilweise wirklich sehr reif für ihr Alter verhalten, manchmal allerdings ist sie aus dieser Art ausgebrochen und war plötzlich total kindisch. An sich nicht unbedingt negativ, aber es ist in diesem Fall manchmal (wirklich eher selten) echt nervig gewesen. =)

Kochmutter ist für Ailia tatsächlich eine Art Mutter, ihr Verhältnis kam mir allerdings am Anfang etwas seltsam vor und ihre Art wirkt oftmals etwas schroff. Aber sie hatte Ailia als einzige so akzeptiert wie sie war und deshalb hatte sie von Anfang an Symapthiepunkte bei mir sammeln können.

Dann gibt es da noch Talisien, der Ailias Hilfe benötigt. Zwischen den beiden entsteht ein Band, das mich allerdings nicht so wirklich überzeugen konnte und ich nahm es halt einfach hin. Mir fehlten allerdings diese „Mitgefühle“, da ich mich immer gerne mit den Pärchen in Büchern freue und mit ihnen leide. Das kam hier leider nicht so ganz rüber und ich blieb der Situation gegenüber zwar offen, aber… joa. Mehr auch nicht. =) 
Trotzdem ist Talisien ein guter Charakter, ich fand es spannend mehr über ihn zu erfahren und ich mochte seine Art die meiste Zeit auch sehr. 

Insgesamt fand ich die Charaktervielfalt wirklich sehr gelungen und ich mochte die verschiedenen Züge der Personen. Teilweise hatte ich ein paar kleine Problemchen mit bestimmten Verhaltensweisen, aber die sind tatsächlich begründet und ich kann sie hier nicht wirklich bemängeln. Das hatte eher etwas mit der Story an sich zu tun.

Denn: Diese Geschichte war total anders, als ich es erwartet hatte. Ich habe mit vielen und starken Fantasyelementen gerechnet, aber die kamen eher weniger vor, bzw. schienen mir gar nicht so abwegig. Und nein, ich glaube nicht an Gestaltwandler und andere Welten, aber dieses Buch spielt (und das hat mich seeeehr überrascht) 43 n. Chr., die Charaktere kamen mir deshalb auch so wahnsinnig befremdlich vor und der mystische Aspekt passte in die Geschichte, ohne dass ich die ganze Zeit das Wort „Fantasy“ vor Augen hatte.
Da im Nachwort auch einiges zur Zeit in der die Handlung stattfindet steht und ich die Tatsache an sich klasse finde, was die Autorin hier geschrieben hat, kann und will ich das Buch nicht schlecht bewerten, denn es hat mir für das was es war echt gut gefallen. Nur habe ich einfach gar nicht damit gerechnet. =)

Der Schreibstil war (vielleicht auch deshalb?) besonders am Anfang nicht so meins. Mir kam alles sehr schwer vor, schleppend und einfach nicht so fließend. Aber ich habe mich ziemlich schnell dran gewöhnt und konnte das Buch dann doch noch gut genießen. =)


Fazit:


Das Buch war definitiv anders als ich es erwartet hatte, aber es konnte mich auf seine Art trotzdem überzeugen.

(eher knappe) 4 von 5 Pfotenherzen von mir




Habt ihr "Skin - Das Lied der Kendra" gelesen? Wie hat es euch gefallen? =)

Ich wünsche euch eine wundervolle Gute Nacht! ♥





Ich bedanke mich ganz ♥lich beim Verlag für das Rezensionsexemplar! =)




Kommentare:

  1. Das Cover ist wirklich wunderschön und die Story klingt auch wirklich sehr interessant. Es landet damit gerne auf meiner Wunschliste. Vielen Dank für den Tipp!!

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    1. Stimmt, das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker! =) Ich wünsche dir viel Spaß, wenn es soweit ist ♡

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