Mittwoch, 3. September 2014

[Rezension] Feuer des Schicksals

Heyhey ihr Lieben,

ich habe heute wieder eine Rezension für euch. Das Buch war jetzt eher so lala, aber lest selbst ;-).







Titel: Feuer des Schicksals
Autor: Serena S. Murray
Verlag: Hallenberger Medien Verlag
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2014
Preis: 3,99€ (eBook)
           11,98€ (Print)

Reihe: nein







Klappentext: 

Heiße Gestaltwandler, mächtige Götter und eine Liebe, die sogar Welten überwindet.
Savannah O`Sullivan kann das Wetter je nach Gemütslage verändern und Schatten an Menschen erkennen, die bald sterben werden. Als sie jedoch etwas über ihre wahre Abstammung erfährt, ist der Sturz von einer Klippe in eine andere Welt ihr kleinstes Problem.
Aidan Killian ist ein Drache. Mit Savannahs Hilfe hofft er, den Krieg in seiner Welt zu beenden. Doch die geheimnisvolle Frau ist nicht nur der Schlüssel zum Sieg. Sie ist vielmehr die Einzige, die ihn aus seiner Jahrzehnte währenden Einsamkeit befreien kann.
Quelle: Hallenberger Medien Verlag


Meine Meinung:

Ich habe das Buch angefangen und fühlte mich ein wenig rein geschmissen. Manchmal kann das durchaus positiv sein - solange man trotzdem gut mitkommt, habe ich kein Problem mit schneller Handlung. Hier allerdings war ich ziemlich schnell verwirrt, was mit der Zeit aber auch nicht besser wurde bei der Menge an Charakteren, die die Autorin mit einfließen lassen wollte.
Ein weiterer Punkt, der mir das Lesen ziemlich erschwerte war der Schreibstil der Autorin. Serena S. Murray benutzt zwar einfache Sprache, teilweise aber sehr kurze Sätze und auch Logikfehler kamen nicht selten vor. Außerdem hatte ich ziemlich viele Rechtschreib-/Tippfehler feststellen müssen, die mich doch das ein oder andere mal haben stolpern lassen. Insgesamt zog sich das Buch also ziemlich in die Länge und es fiel mir teilweise wirklich schwer ernsthaft dran zu bleiben.

Warum ich überhaupt weitergelesen habe? Der Klappentext hat sich ziemlich vielversprechend angehört und ich wollte dann doch wissen wie es weitergeht, bzw. ob es vielleicht doch einfach noch besser wird. Die Grundidee gefällt mir nämlich nach wie vor und über/von Drachen habe ich bisher (glaube ich ^^) noch nichts gelesen und Drachen sind doch eigentlich ganz cool, oder?! =D

Kommen wir nun zu den Charakteren:

Die Protagonistin Savannah hat einen positiven Charakter, sie ist nett und hilfsbereit und sieht irgendwie auch mehr das Gute in Allem, als das Schlechte. Leider ist sie teilweise auch einfach nur ziemlich naiv und nicht selten musste ich über ihr Verhalten die Stirn runzeln. Ein wenig mehr... Durchsetzungsvermögen und ein paar mehr Gehirnzellen hätten der Protagonistin vielleicht ganz gut getan =). Insgesamt wurde ich also nicht so ganz warm mit ihr - ganz salopp: Sie ging so.

Mister Drache - Aidan blieb für mich leider auch ziemlich farblos. Abgesehen davon, dass er wohl derbe gut aussieht hatte ich kein richtiges Bild von ihm vor Augen - als Drache schon, aber der Mensch blieb mir zu undurchsichtig - leider auch bis zum Ende.

Insgesamt gab es dann wirklich noch einen regelrechten Haufen an Nebencharakteren - Schwester, Mutter, Oma, Drachen, andere Wesen, Götter...
Es war ziemlich viel und ich fühlte mich dezent überfordert mit den ganzen Personen.

Eigentlich passiert in dem Buch einiges, allerdings geht alles so verdammt schnell, dass ich mich sehr oft überrumpelt gefühlt habe. Spannende Momente kamen kaum auf und wenn, waren sie innerhalb von zwei Seiten abgehandelt. Emotionen kamen auch nicht wirklich auf, die Charaktere empfinden zwar was füreinander, aber ganz ehrlich: Für mich blieb es leider zu oft ziemlich kühl. Und als es einmal "heiß" wurde, kam ich aus dem Lachen nicht heraus, es passte einfach nicht so.
Es wurde immer mehr ein Seufzen bei mir mit jeder Seite, die ich "umgeblättert" (eBook) habe. Es ist mir ein kleines Rätsel, wie alles so langatmig sein kann, wo alles eigentlich viel zu schnell abgehandelt wird. Den Pausenplatz hätte man wirklich lieber mit spannenden oder emotionalen Momenten füllen sollen! =)

Und was heißt das nun?


Fazit: 

"Feuer des Schicksals" ist ein langatmiger Fantasyroman mit wenig Gefühlen und wenig ausgebauten Charakteren. Die Handlung geht (zu) schnell voran und die vielen Fehler im Buch haben es zusätzlich noch stocken lassen. ABER die Idee gefällt mir wirklich gut, die Gestaltwandler haben mir gefallen und es war für mich eine neue Welt, die ich gerne entdeckt habe.


Insgesamt reicht es allerdings nur für gute 2 von 5 Pfotenherzen.





Euch allen einen wunderschönen Mittwochabend!

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